Hast du hohen Blutdruck und überlegst, ob CBD helfen kann? Viele Menschen fragen sich das genau. Kurz gesagt: CBD kann den Blutdruck beeinflussen, aber die Datenlage ist noch klein. Du solltest daher vorsichtig sein und nicht einfach Medikamente ersetzen.
Es gibt einige kontrollierte Studien, aber nur wenige und meist mit kleinen Gruppen. Eine bekannte Studie aus 2017 zeigte, dass eine einmalige hohe Dosis CBD (in der Studie 600 mg) bei gesunden Probanden den Ruheblutdruck und die Blutdruckreaktion auf Stress senken konnte. Das klingt vielversprechend, aber solche Ergebnisse lassen sich nicht 1:1 auf Menschen mit bestehendem Bluthochdruck und Medikamenteneinnahme übertragen.
Warum könnte CBD den Blutdruck senken? Vermutlich durch eine Kombination aus leichter Gefäßerweiterung, entzündungshemmenden Effekten und einer Reduktion von Angst bzw. Stress. Doch die Wirkung ist doseabhängig und nicht bei allen Personen gleich.
Wenn du CBD ausprobieren willst, geh schrittweise vor:
- Sprich zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, vor allem wenn du Blutdruckmedikamente nimmst. CBD kann die Wirkung von Medikamenten verändern.
- Starte sehr niedrig, z. B. 5–10 mg CBD am Tag, und steigere langsam. Viele Studien arbeiten mit deutlich höheren Dosen, die nicht als Alltagsdosis geeignet sind.
- Verwende standardisierte Produkte (Öl/Tinkturen) mit Laborbericht (CoA). So weißt du, wie viel CBD und THC drin ist.
- Messe deinen Blutdruck regelmäßig: vor dem Start, täglich in den ersten Wochen und bei Dosisänderungen. Notiere Werte und mögliche Symptome wie Schwindel oder verstärkte Müdigkeit.
- Achte auf Wechselwirkungen. CBD hemmt Enzyme wie CYP3A4 und CYP2C19. Das kann die Blutspiegel von Medikamenten verändern, z. B. bestimmte Calcium‑Antagonisten (wie Amlodipin) oder andere Herz‑/Blutdruckmittel. Auch Blutverdünner und manche Antidepressiva sind betroffen.
- Vermeide CBD in der Schwangerschaft, Stillzeit und ohne ärztliche Freigabe bei schweren Lebererkrankungen.
Welche Form ist sinnvoll? Öle und Tropfen sind praktisch, weil du die Dosis exakt anpassen kannst. Kapseln liefern eine konstante Dosis, Vapes wirken schneller, sind aber für die Langzeitanwendung weniger empfohlen.
Kurz gesagt: CBD kann Einfluss auf den Blutdruck haben, aber sichere Anwendung erfordert Vorsicht. Rede mit deiner Ärztin oder deinem Apotheker, starte niedrig, überwache regelmäßig deinen Blutdruck und nutze geprüfte Produkte. Damit minimierst du Risiken und kannst besser einschätzen, ob CBD für dich sinnvoll ist.
Als leidenschaftliche Bloggerin bin ich stets auf der Suche nach natürlichen Lösungen für alltägliche Gesundheitsprobleme. Heute konzentriere ich mich auf einen speziellen Bereich - CBD für Bluthochdruck. Ist es wirklich effektiv? Was für eine Art von CBD ist am besten? Wir werden es gemeinsam herausfinden und uns auf diese spannende Reise durch die Welt des CBD begeben.