Viele greifen zu Energy Drinks, wenn der Akku leer ist. Kurzfristig bringen sie oft die gewünschte Leistung. Doch was steckt wirklich drin, wie schnell wirkt es und was passiert im Körper? Hier bekommst du klare Infos ohne Fachchinesisch.
Typische Inhaltsstoffe sind Koffein, Zucker oder Süßstoffe, Taurin, B-Vitamine und manchmal L‑Carnitin oder Guarana. Koffein ist der Hauptwirkstoff: Es blockiert Adenosin im Gehirn und macht dich wacher. Eine normale 250–500 ml Dose liefert meist zwischen 80 und 300 mg Koffein. Zum Vergleich: Eine Tasse Filterkaffee enthält etwa 80–120 mg.
Spürbar wirst du oft innerhalb von 10–30 Minuten. Der Höhepunkt liegt nach etwa einer Stunde. Danach fällt die Energie oft wieder ab — der sogenannte Crash. Wer regelmäßig große Mengen trinkt, gewöhnt sich daran und braucht mehr für denselben Effekt.
Der kurzfristige Energieschub kann nützlich sein: Prüfung, lange Autofahrten oder kurzfristige körperliche Anstrengung. Aber dauerhaft sind Energy Drinks keine Lösung für Müdigkeit oder Schlafprobleme.
Zu viel Koffein kann Herzrasen, Unruhe, Magenprobleme und Schlafstörungen verursachen. Wenn Zucker enthalten ist, steigt außerdem das Risiko für Gewichtszunahme und Karies. Mischst du Energy Drinks mit Alkohol oder bestimmten Medikamenten, erhöht sich das Risiko zusätzlich. Kinder, Schwangere und Menschen mit Herzproblemen sollten Energy Drinks meiden oder nur sehr sparsam konsumieren.
Ein weiteres Problem: Die Kombination aus hohem Koffeingehalt und anderen Stimulanzien wie Guarana kann die Gesamtwirkung verstärken. Das merken manche erst, wenn sie Herzklopfen oder innere Unruhe bekommen.
Was tun, wenn du trotzdem nicht auf den Kick verzichten willst? Kleine Tricks helfen oft besser als eine Dose pro Tag.
- Trink Wasser: Dehydrierung macht müde. Oft hilft ein Glas Wasser mehr als ein Energy Drink.
- Kurze Bewegung: 10 Minuten zügiges Gehen oder Dehnen bringen den Kreislauf in Schwung.
- Power-Nap: 15–20 Minuten Schlaf wirken oft Wunder ohne Crash.
- Koffein dosiert: Eine Tasse Kaffee am Morgen ist oft ausreichend. Verzichte auf große Dosen spät am Tag.
Wenn du alternative Produkte suchst: Grüner Tee liefert Koffein plus L-Theanin, das ruhiger macht. Natürliche Snacks mit Nüssen und Obst geben Energie ohne Zuckerpeaks. Und ja, manche Menschen kombinieren CBD-Produkte mit anderen Mitteln — dazu findest du bei uns weitere Artikel, die Vor- und Nachteile beleuchten.
Fazit? Energy Drinks funktionieren kurzfristig, bergen aber Risiken bei häufigem Gebrauch. Nutze sie gezielt und kenne deine eigene Verträglichkeit. Wenn du regelmäßig energielos bist, schau lieber auf Schlaf, Bewegung und Ernährung statt täglich zur Dose zu greifen.
Energy Drinks sind beliebt für einen schnellen Energieschub, können jedoch seltsame Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Artikel erklärt die häufigsten Gründe, warum man sich nach dem Konsum von Energy Drinks eigenartig fühlt und gibt hilfreiche Tipps, wie man diesem Gefühl entgegenwirken kann. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Koffein, Zucker und anderen Inhaltsstoffen auf unseren Körper.