Küche mit CBD: Kochen, Dosieren & sichere Zubereitung

Wusstest du, dass CBD sich deutlich besser in Fett löst als in Wasser? Das ist der wichtigste Punkt, wenn du CBD in der Küche verwenden willst. Hier erfährst du, wie du CBD richtig dosierst, wie Hitze die Wirkung beeinflusst und wie du einfache Infusionen ansetzt — ohne Fachchinesisch.

Hitze, Fett und Zubereitungstipps

Verwende immer ein Trägerfett wie Butter, Kokosöl oder Olivenöl. CBD bindet an Fett und wird so besser aufgenommen. Wenn du Blüten oder Rohmaterial nutzt, musst du zuerst decarboxylieren: Das heißt kurz erhitzen, damit inaktive Säuren zu aktivem CBD werden. Stell den Ofen auf etwa 105–120 °C und backe das Material 30–45 Minuten, je nach Feuchte. Keine hohen Temperaturen: über 160 °C beginnt CBD abzubauen — vermeide also starkes Frittieren oder sehr heißes Backen.

Wenn du CBD-Öl oder -Tinktur nutzt, ist es oft besser, das Öl nach dem Backen oder Kochen unterzurühren, statt es hohen Temperaturen auszusetzen. Bei heißen Saucen oder Suppen genügt es, das Öl am Ende kurz unterzurühren, damit die Hitze nicht zu lange auf das CBD wirkt.

Dosierung und Berechnung

Rechnen ist wichtig, damit jede Portion die gewünschte Menge CBD enthält. Beispiel: Du hast ein CBD-Öl mit 600 mg CBD in 30 ml. Das sind 20 mg pro ml. Wenn du 2 ml Öl in einen Kuchen gibst und der Kuchen 8 Stücke hat, enthält ein Stück 5 mg CBD (40 mg insgesamt / 8 = 5 mg).

Faustregel für Einsteiger: 5–10 mg pro Portion sind oft ein guter Start. Erhöhe die Menge langsam, wenn du die Wirkung prüfen willst. Notier dir immer, wie viel CBD du insgesamt verwendet hast und wie viele Portionen entstehen — so vermeidest du Überraschungen.

Sicherheit: CBD kann Wechselwirkungen mit Medikamenten haben, die über CYP450-Enzyme verstoffwechselt werden. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst oder schwanger bist, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Gib Hunden oder Kindern niemals Lebensmittel mit CBD ohne ausdrückliche Rücksprache mit dem Tierarzt bzw. Arzt.

Praktische Mini-Rezepte: Für ein einfaches CBD-Butter-Rezept decarboxyliere zuerst das Hanfmaterial, schmelze 200 g Butter, gib 1 g (1000 mg) CBD-Extrakt dazu und lasse alles 60–90 Minuten bei sehr niedriger Temperatur ziehen. Abseihen, abkühlen, und du hast eine streichfähige Basis für Brot, Gebäck oder zum Kochen.

Lagerung: Dunkel, kühl und luftdicht — so bleibt CBD-Öl und CBD-Butter länger stabil. Beschrifte Gläser mit Datum und CBD-Menge, damit du später noch genau weißt, wie viel pro Portion drin ist.

Kurz gesagt: Mit Fett, moderater Hitze und genauer Rechnung klappt Kochen mit CBD sicher und berechenbar. Probier kleine Mengen, dokumentiere deine Rezepte und frag bei Unsicherheit einen Profi. Guten Appetit und vorsichtiges Ausprobieren!

Was passiert, wenn man CBD backt?
  • Von Leopold Schmitz
  • Datiert 25 Aug 2023

Was passiert, wenn man CBD backt?

Als leidenschaftlicher Food-Blogger experimentiere ich immer gerne mit neuen Zutaten. Heute werde ich herausfinden, was passiert, wenn man CBD bäckt. CBD in der Küche ist ein wachsendes Thema und ich bin gespannt, wie sich Hitze auf die Eigenschaften von CBD auswirkt. Werden seine medizinischen Vorteile beeinträchtigt oder hebt die Hitze sie vielleicht sogar hervor? Bleiben Sie dran und entdecken Sie mit mir dieses faszinierende Experiment.