Du nimmst CBG und fühlst dich plötzlich schläfrig? Das ist nicht ungewöhnlich. CBG (Cannabigerol) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das auf verschiedene Rezeptoren im Körper wirkt. Bei manchen Menschen führt das zu Entspannung und Müdigkeit. Hier erkläre ich dir, warum das passieren kann und was du praktisch tun kannst.
CBG beeinflusst das Endocannabinoid-System, das unter anderem Schlaf, Stimmung und Schmerzregulation steuert. Es interagiert indirekt mit CB1- und CB2-Rezeptoren und beeinflusst Neurotransmitter wie GABA und Serotonin. Mehr GABA-Aktivität kann beruhigen und schläfrig machen. Außerdem kann CBG die Wirkung von bestimmten Terpenen verstärken – etwa Myrcen – die ebenfalls sedierend wirken.
Auch die Dosis spielt eine Rolle: Kleine Mengen können anregender wirken, größere Dosen führen oft zu stärkerer Entspannung und Schläfrigkeit. Der Konsumweg bestimmt, wie schnell die Wirkung kommt: Bei Vaping merkst du Effekte in Minuten, bei Öl oder Kapseln dauert es länger, ist aber oft kräftiger und hält länger an.
Individuelle Faktoren sind ebenfalls wichtig. Dein Körpergewicht, Stoffwechsel, Schlafstatus und ob du andere Medikamente nimmst, beeinflussen die Reaktion. Menschen mit Schlafproblemen oder hoher Stressbelastung spüren Entspannung stärker und werden leichter müde.
Willst du die Müdigkeit vermeiden, starte mit einer niedrigen Dosis. Probier 1–5 mg und steigere langsam. Nimm CBG lieber morgens oder mittags, wenn du tagsüber aktiv sein musst. Wenn du es gezielt für besseren Schlaf nutzen willst, nimm es 30–90 Minuten vor dem Zubettgehen.
Achte auf Wechselwirkungen: CBG kann Enzyme beeinflussen, die Medikamente abbauen. Wenn du Blutverdünner, Antidepressiva oder andere verschreibungspflichtige Mittel nimmst, sprich mit deinem Arzt, bevor du CBG regelmäßig nutzt. Vermeide Alkohol oder andere sedierende Substanzen zusammen mit CBG.
Wähle das richtige Produkt: Vapes geben schnellen, kurzlebigen Effekt; Öle und Kapseln bringen längere, oft intensivere Entspannung. Wenn du nicht sicher bist, probier abends eine kleine Dosis und beobachte, wie lange die Müdigkeit anhält. Notiere Wirkung und Zeitpunkt, das hilft beim Dosieren.
Wenn die Müdigkeit stark ist oder länger anhält, setz die Einnahme aus und sprich mit einer Fachperson. Besonders bei beruflicher Fahrtüchtigkeit oder Bedienung von Maschinen ist Vorsicht geboten. Viele Nutzer profitieren von gezielter Abendanwendung, andere bevorzugen niedrige Tagesdosen ohne schläfrige Effekte.
Kurz gesagt: CBG kann müde machen, das hängt von Dosis, Produkt, Terpenprofil und deiner Biochemie ab. Mit kleinen Dosen, richtiger Zeitplanung und ärztlicher Absprache kannst du die Wirkung steuern – entweder um Müdigkeit zu vermeiden oder um sie gezielt zum Schlafen zu nutzen.
Als leidenschaftlicher Blogger und ein ausgewiesener Fan von CBG finde ich es spannend, die Auswirkungen dieses Stoffes zu untersuchen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, warum CBG uns müde macht. Welche chemischen Prozesse in unserem Körper passieren und was wir darüber wissen sollten. Wir werden uns auch die verschiedenen Ansichten und Studien zu diesem Thema ansehen. Also, begleiten Sie mich auf diese wissenschaftliche Reise, es wird aufschlussreich.