Gesundheit und Wellness für Haustiere: CBD, Hanf und was wirklich hilft

Fragst du dich, ob CBD oder Hanf-Produkte deinem Hund oder deiner Katze helfen können? Viele Tierbesitzer sind unsicher: Hanfsamenöl, Vollspektrum-CBD oder lieber ein Isolat? Hier bekommst du klare, praktische Hinweise ohne Fachchinesisch.

Kurz erklärt: Hanf ist die Pflanze. Hanfsamenöl wird aus den Samen gepresst und liefert gute Fettsäuren, aber kaum CBD. CBD-Öl wird aus den Blüten und Blättern gewonnen und enthält Cannabidiol — das ist die Substanz, die oft bei Schmerz, Angst oder Appetitproblemen ins Spiel kommt. Wichtig: Nicht jedes Produkt, das "Hanf" draufstehen hat, enthält wirksame Mengen an CBD.

Wofür CBD bei Tieren genutzt wird? Besitzer berichten über weniger Stress bei Trennungsangst, ruhigere Nächte bei altersbedingten Schmerzen und besseren Appetit bei kranken Tieren. Eine klinische Studie an Hunden mit Arthrose (Gamble et al., 2018) zeigte messbare Schmerzlinderung und mehr Aktivität. Bei Katzen ist die Datenlage noch schwächer — hier ist Vorsicht geboten.

Sicherheit und Dosierung

Beginne immer niedrig und beobachte. Ein übliches Vorgehen: mit einer niedrigen Dosis starten, 7 Tage beobachten und dann schrittweise erhöhen. Viele Tierärzte empfehlen eine Anfangsdosis im Bereich von etwa 0,2–0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, zweimal täglich — aber das ist nur ein Anhaltspunkt. Tiere reagieren unterschiedlich.

Nebenwirkungen können Schläfrigkeit, trockener Mund oder vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden sein. In Einzelfällen zeigten Bluttests veränderte Leberwerte. Wenn dein Tier Medikamente nimmt (z. B. Antiepileptika oder Blutverdünner), kläre das unbedingt mit dem Tierarzt, weil CBD Wechselwirkungen haben kann.

Qualität und Produktwahl

Achte auf drittlab-geprüfte Produkte (COA = Certificate of Analysis). Dort sollte CBD-Gehalt, THC-Gehalt und Reinheit aufgelistet sein. Für Haustiere sind diese Punkte wichtig: niedrigster möglicher THC-Gehalt (legal und sicher), keine Zusatzstoffe wie Xylitol, klare Dosierungsangaben und eine verträgliche Trägeröl-Basis (z. B. MCT oder Hanföl).

Vollspektrum-Produkte enthalten weitere Cannabinoide und Terpene, was manchen Tieren besser hilft (sog. Entourage-Effekt). Isolate enthalten reines CBD — sinnvoll, wenn du THC komplett vermeiden willst. Hanfsamenöl ist gut als Nahrungsergänzung wegen Omega-3/6-Fettsäuren, ersetzt aber kein CBD-Präparat bei spezifischen Beschwerden.

Konkreter Tipp: Wenn du ein neues Produkt testest, gib zuerst nur einen Bruchteil der empfohlenen Dosis, notiere Verhalten, Appetit und Stuhlgang und sprich nach einer Woche mit dem Tierarzt. So findest du sicher die passende Lösung für dein Tier.

Hast du ein konkretes Problem bei deinem Hund oder deiner Katze? Sag kurz, worum es geht — ich helfe dir bei der Auswahl und gebe Hinweise zur Dosierung und zu sicheren Produkten.

Ist Hanf besser als CBD für Haustiere?
  • Von Marlene Dorfmann
  • Datiert 25 Aug 2023

Ist Hanf besser als CBD für Haustiere?

Hallo liebe Leserinnen und Leser, in diesem Beitrag werden wir eine spannende Frage klären: Ist Hanf besser als CBD für unsere Haustiere? Ich habe mir diese Frage auch gestellt und nach gründlicher Recherche bin ich zu einigen interessanten Erkenntnissen gekommen. Lassen Sie uns gemeinsam die Vor- und Nachteile von Hanf und CBD für die Gesundheit unserer Haustiere betrachten. Dies ist eine Diskussion, die jeden Tierliebhaber interessieren sollte. Bleiben Sie dran!