CBG und Leber: Was du wissen musst

Viele nehmen CBG-Produkte ohne Nachzudenken — doch die Leber ist das Organ, das Cannabinoide oft zuerst verarbeitet. CBG (Cannabigerol) ist weniger erforscht als CBD, wird aber ähnlich in der Leber abgebaut. Das heißt: Vorsicht ist angebracht, besonders wenn du Medikamente nimmst oder eine Lebererkrankung hast.

Wie CBG die Leber beeinflussen kann

CBG wird über Enzyme in der Leber metabolisiert, hauptsächlich über das Cytochrom-P450-System (CYP450). In Labor- und Tierstudien zeigte sich, dass Cannabinoide Enzyme hemmen oder anregen können. Praktisch heißt das: CBG könnte die Verstoffwechselung anderer Medikamente verlangsamen oder beschleunigen. Das ändert deren Blutspiegel und damit Wirkung oder Nebenwirkungen.

Bei CBD gibt es belegte Fälle, dass hohe Dosen Leberwerte (ALT/AST) ansteigen lassen können — vor allem bei Medikamenten wie Antiepileptika oder wenn Alkohol hinzukommt. Für CBG sind humane Daten rar, aber die ähnliche Stoffwechselroute legt nahe, dass auch CBG bei hohen Dosen die Leber belasten oder Wechselwirkungen verursachen kann.

Konkrete Risiken und Wechselwirkungen

Welche Medikamente könnten betroffen sein? Denk an Stoffe, die stark über CYP450 laufen: Blutverdünner (z. B. Warfarin), einige Statine, Antiepileptika, manche Antidepressiva und Medikamente gegen HIV oder Krebs. Das heißt nicht, dass CBG diese Mittel sicher beeinflusst — es bedeutet: Die Möglichkeit besteht, und das Risiko steigt bei gleichzeitiger Einnahme.

Typische Warnzeichen für Leberprobleme: dunkler Urin, Gelbfärbung der Augen/Haut, starke Übelkeit, anhaltende Bauchschmerzen oder ungewöhnliche Müdigkeit. Wenn du so etwas bemerkst, setz CBG ab und such ärztlichen Rat.

Wie sieht die Praxis aus? Lass vor der Einnahme deiner CBG-Kur einmalig Leberwerte (ALT, AST, ggf. GGT) vom Hausarzt prüfen. Bei Dauereinnahme oder Vorerkrankung macht eine Kontrolle nach ein paar Wochen Sinn. Das gilt besonders, wenn du gleichzeitig andere Medikamente nimmst.

Weitere einfache Regeln: Starte niedrig und steigere langsam („low and slow“). Vermeide Alkohol gleichzeitig mit CBG. Nutze Produkte von seriösen Herstellern mit Analysezertifikat (COA), damit du nicht ungewollt hohe Cannabinoid-Dosen oder Verunreinigungen bekommst.

Kurz und knapp: CBG kann die Leber betreffen — vor allem durch mögliche Wechselwirkungen über CYP450 oder bei hohen Dosen. Bei Vorerkrankungen oder Medikamenten klär das mit dem Arzt und kontrollier die Leberwerte. So nutzt du CBG sicherer und vermeidest unangenehme Überraschungen.

Hilft CBG der Leber?
  • Von Stefan Müller
  • Datiert 25 Aug 2023

Hilft CBG der Leber?

In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der Frage, ob Cannabigerol (CBG) der Leber hilft. Ich werde die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vorstellen und die möglichen Vorteile von CBG für die Lebergesundheit diskutieren. Erfahren Sie, wie CBG die Leberfunktion beeinflussen kann und warum es ein vielversprechender Ansatz für die Unterstützung der Lebergesundheit sein könnte. Bleiben Sie dran, wenn Sie mehr über die Beziehung zwischen CBG und der Leber wissen möchten.