Echter Absinth: Was wirklich dahintersteckt und warum es mit CBD nichts zu tun hat

Der echter Absinth, ein hochprozentiges Kräutergetränk mit Thujon als Hauptwirkstoff, das seit dem 19. Jahrhundert in Europa produziert wird. Auch bekannt als Grüne Fee, ist er kein CBD-Produkt, sondern ein Alkoholgetränk mit einer einzigartigen chemischen Zusammensetzung, die ihn von allem, was aus Hanf kommt, grundlegend unterscheidet. Viele Online-Shops versuchen, Absinth als "naturbelassene CBD-Alternative" zu verkaufen – das ist irreführend. CBD wirkt beruhigend, ohne high zu machen. Echter Absinth dagegen kann durch Thujon und den hohen Alkoholgehalt (oft über 60 %) eine klare, wenn auch unvorhersehbare psychoaktive Wirkung haben. Wer nach Entspannung sucht, sollte nicht auf Absinth setzen – und wer Absinth trinkt, sollte nicht erwarten, dass er wie CBD wirkt.

Der Unterschied ist nicht nur chemisch, sondern auch rechtlich und historisch. Thujon, ein natürliches Terpen, das in Wermut, der Hauptzutat von Absinth, vorkommt. Auch bekannt als Wermutöl, ist es in Deutschland in begrenzten Mengen erlaubt – aber nur in Lebensmitteln und Getränken, die den gesetzlichen Grenzwert von 10 mg/l nicht überschreiten. Zu viel Thujon kann zu Krämpfen, Halluzinationen oder Übelkeit führen. Das ist kein Nebeneffekt von CBD – das ist eine gefährliche Reaktion, die man nicht unterschätzen sollte. Außerdem: Absinth enthält keinen CBD-Wirkstoff. Er wird aus Wermut, Anis und Fenchel destilliert, nicht aus Hanfblüten oder CBD-Extrakt. Wer behauptet, Absinth sei ein "CBD-Getränk", verwechselt entweder die Inhaltsstoffe oder versucht, die Legalität von CBD auf ein Produkt zu übertragen, das sie gar nicht hat.

Wermut, die Pflanze, die den Namen "Absinth" erst möglich macht. Auch bekannt als Artemisia absinthium, ist sie kein Hanf, kein Cannabis und hat keine Verbindung zu Cannabinoiden wie THC, HHC oder CBD. Sie enthält Thujon, ätherische Öle und Bitterstoffe – aber keine Cannabinoide. Wer glaubt, Wermut sei eine Form von Hanf, irrt sich. Hanf wächst als Feldpflanze, Wermut als Wildkraut. Die eine wird für CBD-Öl genutzt, die andere für Liköre. Sie haben nichts gemeinsam – außer dass beide in der Geschichte als "verbotene Substanzen" galten. Aber das ist Zufall, keine Verwandtschaft.

Wenn du nach einem beruhigenden, nicht-psychoaktiven Mittel suchst, dann greif zu CBD-Öl, CBD-Kapseln oder CBD-Gummibärchen – nicht zu Absinth. Wenn du Absinth trinken willst, dann tu es bewusst: als Alkoholgetränk mit Geschichte, nicht als Gesundheitsprodukt. Viele der Artikel auf dieser Seite behandeln CBD, HHC, CBN und andere Cannabinoide – aber keiner von ihnen dreht sich um Absinth. Denn wer sich mit echten Cannabinoiden beschäftigt, muss wissen: Absinth ist kein Cannabinoid. Es ist ein Alkohol. Und wer das verwechselt, läuft Gefahr, sich selbst zu schaden. Hier findest du klare, faktenbasierte Informationen über alles, was wirklich mit CBD und verwandten Stoffen zu tun hat – und warum Absinth nicht dazugehört.

Kann man echten Absinth in den USA bekommen?
  • Von Leopold Schmitz
  • Datiert 18 Nov 2025

Kann man echten Absinth in den USA bekommen?

Absinth ist seit 2007 in den USA legal - aber nur, wenn er bestimmte Grenzwerte einhält. Erfahre, wo du echten Absinth kaufst, was ihn von billigen Ersatzprodukten unterscheidet und wie du ihn richtig trinkst.