Wermutgift: Was es ist, warum es in CBD-Produkten relevant ist und was du wissen musst

Was ist eigentlich Wermutgift, ein historischer Begriff für die toxischen Bestandteile des Wermuts, der früher in Absinth verwendet wurde. Auch bekannt als Thujon, ist es kein Cannabinoid, kein CBD und hat mit Hanfextrakten nichts zu tun — aber es taucht trotzdem in Gesprächen auf, wenn es um Absinth, natürliche Heilmittel oder vermeintliche Risiken von Pflanzenextrakten geht. Viele verwechseln es mit CBD, weil beide aus Pflanzen stammen und oft in Zusammenhang mit "naturbelassenen" Produkten genannt werden. Doch während CBD aus dem Hanf gewonnen wird und wissenschaftlich gut erforscht ist, ist Wermutgift ein Stoff, der in hohen Dosen neurotoxisch wirken kann — und deshalb seit Jahrzehnten streng reguliert ist.

Der Unterschied ist entscheidend: Absinth, ein alkoholisches Getränk, das traditionell mit Wermut hergestellt wurde enthielt früher hohe Mengen an Thujon — das war der Grund, warum es in vielen Ländern verboten war. Heute ist erlaubter Absinth in Deutschland und der EU nur mit extrem niedrigen Thujongrenzwerten zugelassen. CBD, ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff aus Hanf, der Entzündungen, Angst und Schlafstörungen lindern kann hingegen hat nichts mit Wermut zu tun. Du findest es in Ölen, Kapseln, Cremes oder Vapes — nie in Absinth. Die Verwechslung kommt oft von der gleichen "mystischen" Ausstrahlung, die beide Produkte einmal hatten. Aber CBD wirkt über das Endocannabinoid-System, Wermutgift über das Nervensystem — völlig unterschiedliche Mechanismen.

Warum ist das wichtig? Weil du nicht einfach alles, was aus Pflanzen kommt, als "sicher" oder "natürlich" abtun solltest. Einige Anbieter versuchen, CBD mit Absinth oder Wermut zu verknüpfen, um es als "traditionelles Heilmittel" zu verkaufen. Das ist irreführend. Echte CBD-Produkte enthalten kein Thujon. Wenn du ein Produkt siehst, das "CBD mit Wermut" verspricht — lass es lieber. Es ist entweder ein Marketing-Trick oder ein unsicheres Gemisch. Dein Körper braucht keine unnötigen Risiken. Die Studien zu CBD sind klar: Es hilft bei Schmerzen, Schlaf und Stress — ohne Wermutgift. Und wenn du dich für Absinth interessierst, dann kaufe ihn als Getränk, nicht als CBD-Ergänzung.

Du findest hier Artikel, die genau diese Unterschiede aufklären: Wie CBD wirklich wirkt, warum HHC und THCV nichts mit Wermut zu tun haben, wie du echte CBD-Produkte erkennst und warum du auf vermeintliche "natürliche" Mixe achten musst. Keine Spekulationen. Keine Mythen. Nur Fakten, die dir helfen, klare Entscheidungen zu treffen — besonders, wenn es um deine Gesundheit geht.

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  • Von Leopold Schmitz
  • Datiert 9 Dez 2025

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